aus der PresseStressbewältigung - Ein Beitrag zum Wohlergehen"Bin im Streß". Wie häufig hört man sich oder Andere dies sagen?! Jeder spürt es: Die Zeiten werden schnelllebiger, man hat keine Zeit. Manch Einer "brennt aus", nicht mehr in der Lage, die Batterien aufzuladen. Zu den durch lang anhaltenden Stress resultierenden Symptomen zählen u. a. Schäden des Bewegungsapparates, Herz-Kreislauferkrankungen, und psychische Erkrankungen.
Wir leiden nicht nur an Stress, weil die Anforderungen steigen, sondern auch weil es uns an geeigneten Fähigkeiten fehlt, mit Stress umzugehen, wie Selbstreflexion, Selbstregulationsfähigkeiten, Frustrationstoleranz und Flexibilität. Wir fühlen uns allzu leicht als ohnmächtig und ausgeliefert. Diese Defizite sind nicht erst im Berufsleben entstanden. Schon in der Kindheit haben wir vielleicht erlebt, wie wir viel zu häufig in unseren Unzulänglichkeiten bestärkt wurden, statt dass unsere Stärken gefördert wurden und wir stark machende Erfahrungen hatten.
Aus der Hirnforschung wissen wir, dass Versuche, die Stressbewältigungsfähigkeit zu verbessern, auf geistiger, emotionaler und körperlicher Ebene gleichzeitig stattfinden müssen um erfolgreich zu sein. Hier haben sich einige Methoden besonders hervorgehoben: Feldenkrais, Qigong und Yoga um hier nur einige zu nennen. Die Feldenkrais-Methode hat sogar ein gesondertes Konzept zur Stressbewältigung erstellt: Dabei wird mit Hilfe von achtsam ausgeführten Bewegungen angestrebt die eigenen Verhaltensgewohnheiten zu erkennen. Man lernt, wie Stress entsteht und bewältigt werden kann.
Meist ist die Ahnung, etwas verändern zu müssen klar vorhanden, aber den Schritt wirklich zu tun, fällt meist dem - Ironie des Schicksals - Stress zum Opfer. Bleibt nur zu hoffen, dass wir uns trauen, diesen Teufelskreis zu unterbrechen und den Schlüssel für unser Wohlergehen in die eigene Hand zu nehmen. Gemeindeanzeiger Grabenstätt
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